Hautpflege & Sauna-Peeling

Ein Saunabesuch wirkt Wunder auf der Haut. Damit das Wunder geschieht ist aber ein regelmäßiges Saunieren Pflicht. 1-2 Saunagänge in der Woche sollten schon getätigt werden, um vom Schwitzen zu profitieren. Giftstoffe und Unreinheiten werden abtransportiert und die ungewollten Hornhautschuppen lösen sich. Doch ihr könnt auch einiges falsch machen, wenn ihr eure Haut nicht richtig pflegt während eines Saunagangs – daher geben wir euch hier ein paar Tipps zur Hautpflege, damit ihr maximale Erfolge erzielt.

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Sauna Peeling selber machen

Grundsätzliches: Bei einer trockenen Haut solltet ihr immer einen Schuss Öl dem Peeling hinzufügen, da dies pflegend wirkt. Und je nach gewünschtem Peelinggrad sollte größeres Abriebgranulat gewählt werden. Nach jedem Peeling bitte gründlich abduschen.

  • Salz-Peeling
    Meersalz / Kochsalz
    + Olivenöl/ Mandelöl
  • Zucker-Peeling
    Weißer Zucker/ Rohrzucker
    + Olivenöl
  • Heilerde-Peeling
    Heilerde (in Drogerien erhältlich)
    + Kamillentee
    + 15 Minuten einwirken lassen und mit Wasser abspülen
  • Honig-Peeling
    Honig (erwärmen)
    + Salz
    + Olivenöl
  • Kokos-Peeling
    1x Kokosnuss
    + Kokosmilch
    + Zucker
  • Grüner Tee – Peeling
    1x Tasse Grüner Tee (abkühlen lassen)
    + 2 Teelöffel Honig
    + 3 Esslöffel Zucker
    + 2 Esslöffel Olivenöl
  • Kaffee-Peeling (auch gut gegen Cellulite)
    Kaffee ( 6 Esslöffel)
    + Olivenöl
  • Himbeer-Peeling
    Himbeeren pürieren
    + Honig (leicht erwärmen)
    + Zucker (1 Esslöffel)
  • Granatapfel-Peeling
    Granatapfel (klein häckseln)
    + Olivenöl
    + Naturjoghurt
  • Pfirsich-Mango-Peeling
    1x Pfirsich
    + 1x Mango (sehr reif)
    + Meersalz
    + Naturjohurt 300ml
  • Apfel-Zimt-Peeling
    1x Apfel (raspeln)
    + Zimt
    + Vanillejohurt
    + Zucker

Hautpflege vor der Sauna

Zunächst solltet ihr euch gründlich abschminken und euer Gesicht reinigen. Nehmt dafür die Reinigungscreme, die ihr vertragt und eure Haut nicht reizt. Vor einem Saunagang solltet ihr euch immer gründlich abduschen. Hier könnt ihr gleich ein Duschgel mit frischen Kräutern anwenden, damit die Durchblutung eurer Haut schon einmal angekurbelt wird vor der Sauna. Wenn ihr sehr trockene Haut habt, dann könnt ihr auch eine pflegende feuchtigkeitsspendende Creme auftragen, um der Hitze in der Sauna vorzubeugen.

Vor der Sauna könnt ihr ebenfalls ein sanftes Peeling auftragen – aber nur wenn eure Haut nicht so sehr sensibel und trocken ist. Wenn ihr zu Äderchenbildung neigt, dann lasst bitte das Peeling vor der Sauna weg.

To Do

1. Abschminken
2. Duschgel mit frischen Kräutern
3. Feuchtigkeitsspendene Cremes
4. Sanftes Peeling

Hautpflege während der Sauna

Während des Saunagangs wird der Haut große Hitze zugeführt. Wenn eure Haut sehr schnell austrocknet oder schnell Rötungen bei euch entstehen, dann legt euch einen feuchten Lappen auf die betroffenen Stellen und die Haut wird in diesen Bereichen geschützt. Häufig wird ein nasser Lappen über das Gesicht gelegt, da die Haut hier besonders dünn und anfällig ist.

Ein weiterer Pflegetipp in der Sauna, ist das Einreiben mit Honig. Nehmt ein Schälchen Honig mit in die Saunakabine und reibt euch nach dem ersten Aufguss damit ein. Der Honig pflegt die Haut, spendet Feuchtigkeit und wirkt antibakteriell. Nach der Sauna den Honig dann aber bitte sofort abwaschen, sonst verkleben die Poren. Wessen Haut recht sensibel auf einen Saunagang reagiert, der sollte sich überlegen, lieber ein Dampfbad aufzusuchen. Im Dampfbad herrschen angenehme 50°-60°C und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, die der Haut Feuchtigkeit spendet und die Haut nicht so stark austrocknet.

To Do

1. Feuchter Lappen
2. Einreiben mit Honig
3. Dampfbad

Hautpflege nach der Sauna

Nach der Sauna solltet ihr euch auf keinen Fall mit Duschgel oder irgendwelchen Seifen abwaschen. Der Körper hat sich durch das Schwitzen selbst gereinigt – diese natürliche Art und Weise der Reinigung ist die beste, die es für die Haut gibt.
Doch wir verlieren sehr viel Talg (körpereigenes Fett) und Wasser durch das Saunabad. Geübte Saunafreunde verlieren im Laufe der Zeit nicht mehr so viel Wasser, da die Hautgefäße sich weiten und mehr Wasser speichern können. Diesen Wasserverlust müssen wir ausgleichen, indem wir viel Trinken und anschließend die Haut mit einem Öl behandeln.
Ihr könnt ein Peeling an den Saungang anschließend, da die Haut erwärmt und die Poren geöffnet sind. Ebenfalls können feuchtigkeitsspendende Cremes angewendet werden, wenn man nicht mehr schwitzt. Bitte achte aber auch darauf, dass die Creme zu deinem Hauttyp passt und du diese Creme verträgst. Es gibt die verschiedensten Feuchtigkeitscremes, Seren oder dermatologische Cremes. Sucht euch eine passende aus und achtet gut auf eure Haut.

To Do

1. Viel Trinken
2. Feuchtigkeitscremes
3. Peeling anwenden
4. Öle

Trockene Haut & Neurodermitis

Nach der Sauna solltet ihr euch auf keinen Fall mit Duschgel oder irgendwelchen Seifen abwaschen. Der Körper hat sich durch das Schwitzen selbst gereinigt – diese natürliche Art und Weise der Reinigung ist die beste, die es für den Körper gibt.
Doch wir verlieren sehr viel Talg (körpereigenes Fett) und Wasser durch das Saunabad. Geübte Saunafreunde verlieren im Laufe der Zeit nicht mehr so viel Wasser, da die Hautgefäße sich weiten und mehr Wasser speichern können. Diesen Wasserverlust müssen wir ausgleichen, indem wir viel Trinken und anschließend die Haut mit einem Öl behandeln.

Saunafreunde mit trockener Haut oder Neurodermitis müssen nicht auf einen entspannenden Saunaabend verzichten. In einer Trocken-Sauna (80° bis 100°C) sowie in einer Dampfsauna (50°C) schwitzt man gleichermaßen, allerdings ist das Saunaklima von entscheidendem Unterschied für Neurodermitiker. Während in einer Dampfsauna die Luftfeuchtigkeit so hoch ist, dass sie keine weitere Feuchtigkeit aufnehmen kann, so ist in einer Trocken-Sauna die Luftfeuchte rechte gering und kann durchaus Feuchtigkeit aufnehmen. Der Schweiß, der sich auf der Haut bildet, kann folglich in einer Trocken-Sauna von der Luft in der Saunakabine aufgenommen werden, hingegen ist das bei einem Dampfbad nicht der Fall. Viele Neurodermitiker empfinden einen starken Juckreiz durch den Schweiß. In einer Trocken-Sauna bleibt der Schweiß nicht so extrem auf der Haut liegen wie bei einer Dampfsauna, daher unser Tipp: versucht es mit einem Saunagang zwischen 80°-100°C.

Tipp für Neurodermitiker

Trocken-Saunen lassen euren Schweiß schneller von der Haut verdunsten – so bleibt ein starker Juckreiz häufig aus. Auch das kalte Wasserbad oder Duschen lindert meistens den Juckreiz. Nach dem Saunieren unbedingt verschriebene Salben, erprobte Cremes oder Öle auf die Haut auftragen, da durch die geweiteten Hautgefäße die Wirkstoffe besonders gut in die Haut eindringen können.



Sauna bei Akne

Sauna hilft bei Akne! Da mit dem Schweiß Verunreinigungen aus der Haut transportiert werden und die Durchblutung der Haut angeregt wird, kann Akne schneller heilen. Die oberen Hautschichten werden dann beim Duschen abgetragen und die Haut ist natürlich gereinigt. Wenn Akne-Geplagte 2-3 Saunabesuche in der Woche tätigen, könnte der Heilungsprozess rasch von statten gehen, doch eine Garantie gibt es dafür leider nicht. Bei einigen Menschen ist Saunieren das Allerheilmittel bei anderen wiederum funktioniert es gar nicht. Ihr solltet es ausprobieren, auch wenn es nicht hilft, so hattet ihr ein paar schöne entspannte Stunden.

Tipp bei Akne

Salzpeelings mit pflegendem Öl haben sich in sehr vielen Fällen bewährt. Auch das Naturprodukt Heilerde-Pulver soll helfen.

Sauna Peeling

eiB einem Peeling wird die oberste Hautschicht mit einer geeigneten Peeling-Creme abgetragen. Solch ein Peeling enthält immer ein körniges Granulat, bestehend aus z.B. kleinen Silikonkugeln, Bambus, Fruchtkernen, Reis oder Wachs, durch das die oberen Hautzellen der Hornhaut abgetragen werden und die Durchblutung angeregt wird. Das Salzpeeling ist beim Saunieren die wohl bekannteste Prozedur. Alle Peelings haben ein Ziel: weiche und glatte Haut.
Nach der Sauna ist die Haut gut durchblutet, angewärmt und einige Verunreinigungen haben den Körper schon verlassen. Wenn ihr nun auch noch eure Hornhaut abtragen oder Pickel vorbeugen wollt, dann wäre ein Peeling nach dem Saunagang genau das richtige. Auch ein Salzpeeling während des Saunagangs ist wohltuend und oft praktiziert.

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Vorsicht beim Peeling

Wenn ihr zu oft eurer Haut einem Peeling unterzieht, kann diese gereizt reagieren und kleine Hautschüppchen ausbilden. Sie wird dann trocken und bildet erst recht Pickel aus, obwohl ihr diese doch eigentlich bekämpfen oder vorbeugen wolltet.

  • Peeling im Gesicht & Dekolleté

    Bei diesen Körperregionen ist die Haut sehr dünn und sie bedarf einer sanften und vorsichtigen Pflege. Wenn ihr hier kleine Hautunreinheiten wegpeelen wollt, dann bitte nur maximal einmal pro Woche und mit einer schonenden Peelingpaste mit sehr feinen Granulaten. Nach dem Peeling solltet ihr eine feuchtigkeitsspendende Creme benutzen, die eure Haut gleichzeitig pflegt und strafft.

  • Tipp

    Für ein schönes, straffes und gesundes Dekolleté solltet ihr den Besuch im Solarium nach der Sauna meiden und auch immer einen hohen Lichtschutzfaktor benutzen. Kalten Duschen straffen zusätzlich die Haut und geben ihr einen rosigen, natürlichen Teint.

  • Peeling auf Armen & Beinen

    Bei Armen und Beinen kann schon mal ein gröberes Peeling erfolgen. Um das Peeling aufzutragen kann ein Peelinghandschuh oder eine Bürste benutzt werden.

  • Wichtig

    Das Schien- und Wadenbein kann gröber abgerieben werden als die Schenkel. An den Schenkeln ist die Haut weicher – hier sollten schonendere Peelings verwendet werden.

Achtung!

Bevor ihr euch Hautschichten mit einem Peeling abschleift, solltet ihr immer bei den Produkten auf euren Hauttyp achten. Wenn ihr auf Nummer Sicher gehen wollt, dann lasst euren Hauttyp professionell bestimmen.

Salzpeeling in der Sauna mit Sauna-Salzen

Das Salzpeeling heißt auch unter Saunafreunden „Salz-Aufguss“.
Auch hier werden abgestorbene Hautzellen vom Körper gerieben, jedoch findet dieses Peeling während eines Saunagangs statt. Hier wird das Salzpeeling nach einem Aufguss aufgetragen und verrieben. Dann geht man zurück in die Saunakabine und lässt den Körper noch einmal ordentlich schwitzen und sich selbst reinigen. Anschließend wird das Peeling durch eine gründliche Dusche abgewaschen.
Sauna-Salze basieren immer auf natürlichen Substanzen wie z.B. Meersalz oder Salz aus dem toten Meer. Verfeinert werden diese Peelings durch Zugabe von Ölen wie z.B. Rosenöl, Mandelöl, Olivenöl oder auch Eukalyptusöl, um eine gewisse Duftnote hervorzurufen.

Allergiker-Tipp