Der richtige Saunaablauf

Eben mal in die Sauna nebenan hüpfen und entspannen? Nicht so schnell! Auch hier gibt es wie überall im Leben Regeln, die eingehalten werden müssen. Aber warum kann man nicht eben schnell einen Saunagang genießen? Zum Einen spielt die Hygiene eine große Rolle und zum Anderen sorgt ein richtig durchgeführter Saunagang für ein Maximum an Entspannung. Auch auf mögliche Unterschiede in öffentlichen und privaten Saunen muss geachtet werden. Natürlich gibt es verschiedene Variationen des „richtigen“ Saunagangs. Je nach Saunaaffinität können Länge und Dauer eines Ablaufs variieren. Einige grundlegende Stationen sollten dabei aber eingehalten werden.

Duschen & Abtrocknen

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Bevor der Innenraum der Sauna betreten wird, sollte sich jeder vom Schmutz des Alltags und den Fettfilm der Haut befreien und sich abduschen. Ob kalt oder warm ist dabei jedem selbst überlassen. Nach dem Duschen sollte sich gründlich abgetrocknet werden, damit die Schwitzreaktion während des Saunagangs nicht gehemmt wird.

Schwitzen 8 – 10 Minuten

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Während des Saungangs kann zwischen einigen Varianten gewählt werden, wie man das Saunieren genießt. Saunen sind in der Regel so aufgebaut, dass es mehrere Stufen gibt auf denn man sitzen kann. Je höher, desto heißer wird es.

Anfänger sollten ihre ersten Saunagänge erst einmal auf der untersten Stufe verbringen, um ein Gefühl für die Hitze zu bekommen. Gerade beim Saunaaufguss kann der einsetzende Hitzeschwall als unangenehm empfunden werden von denen, die dies noch nicht gewohnt sind.

Liegen, Stehen, Sitzen

Es wird empfohlen, sich während eines Saunagangs hinzulegen. So befindet sich der ganze Körper in einer einheitlichen Temperaturzone und wird gleichmäßig erwärmt. Allerdings ist es ratsam zwei Minuten vor dem Verlassen der Sauna sich hinzusetzen, damit kein Schwindelgefühl aufkommt.

Ebenso ist es möglich neben dem “normalen” Sitzen auch stehend das Saunaerlebnis zu genießen. Auch hier sollte immer darauf geachtet werden, wie das eigene Wohlbefinden ist, damit nicht etwa plötzlich der Kreislauf kollabiert. Die Länge des Saungangs beträgt in den meisten Fällen zwischen acht und 15 Minuten, kann aber kürzer oder länger sein, je nachdem wie man sich fühlt.

Abkühlen

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Nach jedem Saunagang steht in der Regel die Abkühlungsphase an. Dies kann beispielsweise an der frischen Luft passieren, um dem Körper Sauerstoff zu zuführen und/oder das Besteigen eines Kältebads, um den Körper wieder auf Normaltemperatur zu bringen. Kalt duschen ist dabei auch eine Alternative, die zur Abkühlung genutzt werden. Eine sehr beliebte Variante des Abkühlens im Winter ist das Abreiben mit Schnee.

Ruhephase – 15 Minuten

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Wichtig im Anschluss an das Abkühlen ist die Ruhephase für den Körper. Dies passiert zumeist in den extra angelegten Ruheräumen, die je nach Ausstattung zur Unterstützung des Entspannungsgefühls auch mit wechselndem Licht ausgestattet sein können. Frisches Obst und erfrischende Getränke sind während der Ruhephase ein Muss. Es kann auch zu mehr oder minder ausgeprägtem Nachschwitzen kommen, dies kann durch warme Fußbäder verhindert werden.

2 – 3 Wiederholungen

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Dieser exemplarische Saunaablauf kann mehrfach wiederholt werden.

Unsere Empfehlung: zwei bis drei Abläufe sind optimal. Jedoch auch hier muss jeder Saunagänger seinen persönlichen Ablauf finden.

Saunahero-Tipp

Mindestens ein Saunagang pro Woche hält euch fit und schützt vor Erkältungen. Haltet euren Stoffwechsel auf Trapp und geht das ganze Jahr über Saunieren und nicht nur im Winter.

Tipps in Kürze

Hygiene

Dusche und trockne dich vorher gründlich ab!

Langsam anfangen

Übertreibe es am Anfang nicht und finde deinen persönlichen Ablauf!

Ruhe und Entspannung

Gönne deinem Körper Pausen. Saunieren ist kein Leistungssport und soll dich entspannen!